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Weitere interessante Stellen
- Der Heilige Thomas - Naturdenkmal
- Vítek- Stein
- Teufelswand
- Schwarzenberger Kanal - technisches Denkmal
- Bärenweg
- Berg Trojmezná - Naturschutzgebiet
- Mrtvý Luh - Naturschutzgebiet
Der Heilige Thomas - Naturdenkmal
Die Siedlung Der Heilige Thomas (Svatý Tomáš) befindet sich unter der Burgruine Vítek-Stein (Vítkův kámen), etwa 4km südwestlich vom Frymburk. Seit 1992 gibt es hier ein durch den Staat geschützter Schuttwald mit reichem Aufwuchs. Und wie kommt man her vom Frymburk? Zuerst mit der Fähre nach Předmostí und aus der Kreuzung dreier Straßen steil nach oben nach links, zu Südhängen des Schlosswaldes
Nähere Informationen über einzelne Städte und Gemeinde, Verkehr, Öffnungszeiten, Preise usw. teilt Ihnen gerne unser Personal in der Hotelrezeption mit.
Vítek-Stein (Vítkův kámen) (Burgruine Vítkův Hrádek
Die Ruine der Schutzburg liegt in einer Seehöhe von 1035 m n. m. und sie ist die zweite höchstgelegte Ruine in der Tschechischen Republik. Im 13. Jahrhundert bauten die Burg die Witigonen auf. Ein Jahrhundert später ging sie dann in das Eigentum der Herren von Český Krumlov. Im 17. Jahrhundert wurde sie jedoch verlassen und seitdem verfällt sie. Heut blieb aus der Burg nur ein Teil des vierstöckigen Balkenturmes auf dem Felsen und das Umfangmauerwerk einiger Gebäude und teil des Festungswerkes erhalten. Von Vítkův kámen ist eine schöne Aussicht in die Landschaft. Sie sehen Lipno und bei guten Sichtbedingungen auch die Alpen.
Über Vítek-Stein schrieb auch A. Stifter in seinen Romanen Hochwald und Witiko.
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Teufelswand (Čertova stěna) - nationales Naturschutzgebiet
Čertova stěna ist eine Granitfelsenformation mit typischen Bankzerfall, geschützt schon seit 1956. Als nationales Naturschutzgebiet wurde die Teufelswand und deren Umgebung erst in 1992 anerkannt. Sie liegt etwa 3 km südwestlich von Vyšší brod und etwa 16 km von Frymburk.
Ein Bestandteil des Naturschutzgebietes ist neben dem Felsenmassiv ein Teil des Moldauflussbettes und beide gegenüberliegenden Hänge über dem Fluss bestehend aus Granit mit Steinmeer und Solifluktionsschotter. Im Bett der Moldau gibt es große Granitsteine mit vollkommen erhaltenen „Riesentöpfen“, die durch Wasser- und Sanderosion in Steinvertiefungen entstanden. Die Töpfe entstanden dank der im Granit enthaltenen weicheren Teile, die durch Wasserwirbel erodierten. Auf benachbarten Felsen blieben Bestände von Reliktkiefern, unter denen Schneeheide wächst (ein immergrüner Strauch dem Heidekraut ähnlich). Es befinden sich hier auch viele Flechtenarten.
Der Granitsteinschotter ist in verschiedenen Bewuchsstadien - es sind hier Buchen-, Fichten. und Kieferbestände, seltsam auch Birken, Ebereschen, Weiden und Tannen zu finden.
Die wilde Romantik dieses Ortes trug zur Entstehung vieler Sagen bei und inspirierte auch die tschechische Schriftstellerin Eliška Krásnohorská zum Schreiben des Librettos für die Oper von Bedřich Smetana Die Teufelswand. Der Teufel wütete und baute die Teufelswand auf, um die Absicht des Herrn Voks zu verhindern.
Der Zugang zu der Wand ist über die grüne Marke aus Loučovice, etwa 2 km nach unten zu Teufelsströmen. Hier muss das Flussbett der Moldau durchgewatet und die Hänge hochgestiegen werden. Man kann auch direkt von der Biegung der oberen Straße etwa 400 m über die rote Marke runtergehen.
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Schwarzenberger Kanal - technisches Denkmal
Der Kanal wurde in Jahren 1789 - 1822 erbaut. Das Projekt wurde vom Schwarzenberger Forstingenieur Josef Fosenauer erstellt. Es wurde in zwei Etappen gebaut. Der 1. Teil, der sog. „Alte Kanal“ mit der Länge ca. 31,5 km und der zweite „Neue Kanal“, 429 m lang. Der ganze Kanal hat auch mit beigeordneten Schleifen fast 60 km, seine Neigung beträgt 0,5%.
Dieser Schwimmkanal verbindet das Flussgebiet von Moldau mit demjenigen von der Donau. In der Zeit seiner Entstehung ging es um ein technisches Unikat. Früher wurde der Kanal zum Holztransport aus schwer zugänglichen Stellen Böhmerwalds verwendet. Der Kanal war früher für das Holzflössen nach Wien bestimmt. Es war hier möglich bis 24 m lange Stamme zu flössen. Das regelmäßige Holzflössen nach Österreich wurde in 1891 beendigt, völlig verschwand es erst im Jahre 1932.
Der Schwarzenberger Kanal ist ein bedeutsames nationales technisches Denkmal. Einer seiner Teile diente dem ursprünglichen Zweck noch in 1962. Einige kürzere Abschnitte werden noch heute durch Freiwilligen erneuert.
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Medvědí stezka - Bärenpfad
Der Lehrpfad auf bewaldeten Hängen des Hügels Perník errichteten Naturschützer aus Prachatice. Es war der erste Lehrpfad dieser Art in Südböhmen und der zweite in der Tschechischen Republik.
Falls Sie sich durch den Bärenpfad begeben wollen, müssen Sie zuerst mit Bus oder Auto aus Frymburk na Černá v Pošumaví fahren und weiter mit dem Zug bis zu der Station Ovesná fortsetzen - hier beginnt der Lehrpfad. Der Lehrpfad wird mit gelbem touristischem Zeichen gekennzeichnet. .
In dem ersten Teil des Lernpfades gehen Sie an bizarre Felsenformationen vorbei, die schon im älteren Quartär durch intensive Witterung des Granitgesteins entstanden. Different geformte Felsen und Steine bekamen von hiesigen Einwohnern charakteristische Namen wie:
- Drachenmaul
- Felsenburg
- Kanzel
- Topfdeckel
- Gotische Kapelle
- Moospyramide
- Schiffbug
- Klause
- Pilz
- Steinschöne
- Riesiger Bofist
- Riesenwürfel
- Spechthotel
- usw.
In dem zweiten teil des Lernpfades steigen Sie bis zum Gipfel des Hügels Perník (1049 m ü.d.M.). Der Lernpfad führt weiter durch den Wald, über den Damm des Hirschensees und der Siedlung Jelení Vrchy bis zu dem Schwarzenberger Flösskanal hin. Hier kann man über den blau markierten Weg zurück nach Nová Pec kehren, oder weiter nach gelbem Zeichen dem „Bärenstein“ vorbei (in 1856 wurde hier der letzte Bär aus Böhmerwald erschossen) bis zu der Eisenbahnstation Černý Křížn gehen.
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Trojmezná hora - Naturschutzgebiet
In diesem Schutzgebiet mit dem Ausmaß von 386,57 ha finden Sie den höchsten Gipfel des tschechischen Teils Böhmerwalds - den Berg Plechý (1378 m n.m.), den See Plešné, Kar und das durch Granitblöcke gebildete Steinmeer.
Der See ist ein vorbildliches Beispiel der Gletschertätigkeit. Der Gletscher formte ein Kar und schüttete einen Steinwall mit Höhe von 30 - 40 m auf. In der Seehöhe von 1090 m entstand so ein Gletschersee mit der Fläche von 7,8 ha und Tiefe von etwa 18 m. In dem hinteren teil des Sees kommen seltene Pflanzenarten vor - wie stachelsporige Brachsenkraut und Igelkolben. Er ist eine der wenigen Lokalitäten in Böhmerwald mit dem Vorkommen von Krummkiefer.
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Torfmoor Mrtvý luh - Naturschutzgebiet
Auf der Fläche von 283,21 ha befindet sich das Naturschutzgebiet Mrtvý luh mit Talstorfmoor. Es liegt etwa 6 km südöstlich von Volary, nicht weit von dem Zusammenfluss von der Warmen und Kalten Moldau. Das Naturschutzgebiet Mrtvý luh ist für die Öffentlichkeit zugänglich, es gilt jedoch ein strenges Verbot zu dessen Zentralteil.
Sie finden hier Bestände der Moorkiefer, die in der Richtung zur Mitte des Torfmoors in höhere Formen übergeht. An Randen des Naturschutzgebietes kommt die Fichte und Moorbirke vereinzelt vor. In feuchteren Teilen, unter den Moorkieferbeständen wachsen einige geschützte Pflanzenarten: scheidiges Wollgras, Blaubeere, Moosbeere, Rosmarienheide, Drosera rotunidfolia und Dactylorhiza majalis. Auf trockeneren Stellen überwiegen Borstgras mit Heide.
Mrtvý luh ist auch eine bedeutsame Stelle für die entomologische Forschung. Zu den wichtigsten entomologischen Befunden auf diesem Gebiet gehört der Schmetterling Prossolania eunomia, die in der Tschechischen Republik sehr seltsam vorkommt. Sonst gehört er ausschließlich zu der Fauna der Alpen.
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Wellness Hotel Frymburk a.s.
Frymburk 140, 382 79 Frymburk
Tel.: +420 380 735 208
Fax: +420 380 735 231
e-mail: info@hotelfrymburk.cz